Geschichte der ITE Raetia

Die Wirtschaftsfachoberschule „Raetia“ wurde im Jahr 1954/55 als Außensektion der Italienischen Handelsoberschule „Cesare Battisti“ in Bozen ins Leben gerufen. Im Jahr 1959 wird sie zur eigenständigen Handelsoberschule mit eigener Direktion und eigenen Prüfungskommissionen für die Abschlussprüfung ernannt. Nach jahrelanger Verhandlungen wird im Amtsblatt der Republik vom 26.03.1971 die Handelsoberschule „Raetia“ als Oberschule mit paritätischem Unterricht in deutscher und italienischer Unterrichtssprache anerkannt.
Mit dem Landesgesetz vom 1.Juni 1995 wird der Unterricht der ladinischen Sprache eingeführt. Um den veränderten Bedürfnissen der Zeit gerecht zu werden, wird 1995 die Fachrichtung Betriebswirtschaft (I.G.E.A.) ins Leben gerufen. Im Schuljahr 2001/02 startet die Fachrichtung für Tourismus und Fremdsprachen und im Schuljahr 2006/07 die Fachrichtung Sport. Am 23.09.2014 wird der Schule die Anerkennung der Fachrichtung Verwaltung, Finanzwesen und Marketing mit Landesschwerpunkt Sport zuerkannt. Die Oberschulreform greift im Schuljahr 2011/12 und die Handelsoberschule wird zur Fachoberschule für den wirtschaftlichen Bereich und heute nennt sich die Schule Wirtschaftsfachoberschule (WFO) „Raetia“.
Im Schuljahr 2018/19 kommt eine weitere Neuigkeit hinzu: die Fachrichtung Verwaltung, Finanzwesen und Marketing arbeitet als Digitale Klasse.
Heute ist unsere Oberschule eine moderne Bildungseinrichtung, die wirtschaftlich ausgerichtet, berufsbezogen und aufgeschlossen für die sich ändernden Anforderungen der Arbeitswelt ist und sich den Herausforderungen der Zeit stellt.
Das besondere Merkmal unserer Schule war und ist der paritätische Unterricht. Wir legen Wert auf eine korrekte Ausdrucksfähigkeit der Schüler*innen in den drei Landessprachen und in den angebotenen Fremdsprachen.
Unsere Schüler*innen werden für ihre Zukunft fit gemacht, viele Wege sollen ihnen offenstehen. Praxisnähe, zeitgerechter und kompetenzorientierter Unterricht, selbstständiges Arbeiten sowie fächerübergreifendes Denken und Lernen werden in unserer Schule gefördert. Ebenso fördern wir individuelle Fähigkeiten und Interessen, Eigeninitiative und Teamfähigkeiten in sozialer Verantwortung.
Eine motivierende Lernumgebung sowie die fachliche und didaktische Professionalität der Lehrpersonen unterstützen unsere Schüler und Schülerinnen auf ihrem Ausbildungsweg.
Die Schulgemeinschaft garantiert die Zusammenarbeit mit Betrieben, kulturellen Einrichtungen und öffentlichen Institutionen.
Da der Abschluss der WFO „Raetia“ sowohl den Einstieg ins Berufsleben, als auch ein Studium an sämtlichen Universitäten im In- und Ausland ermöglicht, gilt es, den Bogen zwischen Praxisorientierung (praxisnaher, zeitgemäßer Unterricht, der durch Betriebspraktika, Betriebsbesichtigungen und andere Projekte Kontakte zur Arbeitswelt knüpft, betriebliche Abläufe in den Übungsfirmen simuliert und durch die Teilnahme an Wettbewerben einen realen Einblick in die Welt der Wirtschaft bietet) und der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen für eine weitere Ausbildung zu spannen.